Freitag, 19. November 2010
Die tollen Links des Tages
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RT @lyssaslounge: Why exactly is google's headquarter in Munich pixeled on streetview? http://bit.ly/daryWN Ironie des Tages!
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Freitag, 21. Mai 2010
Zahl des Tages (21.05.10): 4.260.000.000
So, nicht mehr viel Zeit für meine Zahl des Tages. Ich war und bin gleich wieder unterwegs und in die wenigen Minuten, die ich noch hier bin, muss ich die ZdT quetschen und noch ein paar O'Reilly E-Books shoppen, die (nur) heute allesamt 9,99 $ kosten (Teleread).
Was habe ich für Euch?
Der Stabilisierungfonds für die deutschen Banken SoFFin hat heute seinen Jahresabschluss für 2009 präsentiert. Der operative Gewinn von knapp 500 Millionen Euro wurde ja schon gemeldet, allerdings war unklar, wie werthaltig die ganzen Assets denn so sind, die der SoFFin übernommen hat. Dass das nicht allererste Sahne sein kann, war klar, sonst wären die Banken wie der HRE wohl nie in Probleme geraten.
Die Höhe der Abschreibungen überrascht aber doch. Wurde noch vor gut 2 Monaten davon ausgegangen, dass es wohl ungefähr 1 Milliarde Euro werden würde, sind es nun allein bei der Hyporealestate 4,75 Mrd. Euro geworden. Davon gingen 4,1 Mrd. auf geringere Aktienbewertungen zurück. (Wieso man im Februar noch von 1 Mrd. ausgehen konnte, verstehe ich dann nicht wirklich, denn der Aktienkurs steht doch eigentlich fest ...)
Mit ein paar weiteren kleiner Korrekturen errechnet sich damit ein Verlust für 2009 von
4.260.000.000 (4,26 Milliarden) Euro.
Man muss jetzt nicht unken, aber dass keine weiteren Abschreibungen auf die anderen Anlagen, also die Hypotheken, folgen werden, ist quasi ausgeschlossen. Immerhin hat die irische Tochter der HRE auch in den kritischen Märkten in Großbritannien und Irland jede Menge Kredite vergeben.
Viel Hoffnung macht der Chef des SoFFin nicht. Wörtlich: "Retten ist leider kein lukratives Geschäft."
FTD: Soffin schreibt wegen HRE vier Milliarden ab
Noch eine interessante Zahl aus dem Bericht: Ende 2009 wurden Eigenkapitalhilfen in Höhe von 160,7 Mrd. Euro an die HRE, die Commerzbank und einige andere vergeben.
Was habe ich für Euch?
Der Stabilisierungfonds für die deutschen Banken SoFFin hat heute seinen Jahresabschluss für 2009 präsentiert. Der operative Gewinn von knapp 500 Millionen Euro wurde ja schon gemeldet, allerdings war unklar, wie werthaltig die ganzen Assets denn so sind, die der SoFFin übernommen hat. Dass das nicht allererste Sahne sein kann, war klar, sonst wären die Banken wie der HRE wohl nie in Probleme geraten.
Die Höhe der Abschreibungen überrascht aber doch. Wurde noch vor gut 2 Monaten davon ausgegangen, dass es wohl ungefähr 1 Milliarde Euro werden würde, sind es nun allein bei der Hyporealestate 4,75 Mrd. Euro geworden. Davon gingen 4,1 Mrd. auf geringere Aktienbewertungen zurück. (Wieso man im Februar noch von 1 Mrd. ausgehen konnte, verstehe ich dann nicht wirklich, denn der Aktienkurs steht doch eigentlich fest ...)
Mit ein paar weiteren kleiner Korrekturen errechnet sich damit ein Verlust für 2009 von
4.260.000.000 (4,26 Milliarden) Euro.
Man muss jetzt nicht unken, aber dass keine weiteren Abschreibungen auf die anderen Anlagen, also die Hypotheken, folgen werden, ist quasi ausgeschlossen. Immerhin hat die irische Tochter der HRE auch in den kritischen Märkten in Großbritannien und Irland jede Menge Kredite vergeben.
Viel Hoffnung macht der Chef des SoFFin nicht. Wörtlich: "Retten ist leider kein lukratives Geschäft."
FTD: Soffin schreibt wegen HRE vier Milliarden ab
Noch eine interessante Zahl aus dem Bericht: Ende 2009 wurden Eigenkapitalhilfen in Höhe von 160,7 Mrd. Euro an die HRE, die Commerzbank und einige andere vergeben.
Zahl des Tages (21.05.10): 4.260.000.000
So, nicht mehr viel Zeit für meine Zahl des Tages. Ich war und bin gleich wieder unterwegs und in die wenigen Minuten, die ich noch hier bin, muss ich die ZdT quetschen und noch ein paar O'Reilly E-Books shoppen, die (nur) heute allesamt 9,99 $ kosten (Teleread).Was habe ich für Euch?
Der Stabilisierungfonds für die deutschen Banken SoFFin hat heute seinen Jahresabschluss für 2009 präsentiert. Der operative Gewinn von knapp 500 Millionen Euro wurde ja schon gemeldet, allerdings war unklar, wie werthaltig die ganzen Assets denn so sind, die der SoFFin übernommen hat. Dass das nicht allererste Sahne sein kann, war klar, sonst wären die Banken wie der HRE wohl nie in Probleme geraten.
Die Höhe der Abschreibungen überrascht aber doch. Wurde noch vor gut 2 Monaten davon ausgegangen, dass es wohl ungefähr 1 Milliarde Euro werden würde, sind es nun allein bei der Hyporealestate 4,75 Mrd. Euro geworden. Davon gingen 4,1 Mrd. auf geringere Aktienbewertungen zurück. (Wieso man im Februar noch von 1 Mrd. ausgehen konnte, verstehe ich dann nicht wirklich, denn der Aktienkurs steht doch eigentlich fest ...)
Mit ein paar weiteren kleiner Korrekturen errechnet sich damit ein Verlust für 2009 von
4.260.000.000 (4,26 Milliarden) Euro.
Man muss jetzt nicht unken, aber dass keine weiteren Abschreibungen auf die anderen Anlagen, also die Hypotheken, folgen werden, ist quasi ausgeschlossen. Immerhin hat die irische Tochter der HRE auch in den kritischen Märkten in Großbritannien und Irland jede Menge Kredite vergeben.
Viel Hoffnung macht der Chef des SoFFin nicht. Wörtlich: "Retten ist leider kein lukratives Geschäft."
FTD: Soffin schreibt wegen HRE vier Milliarden ab
Noch eine interessante Zahl aus dem Bericht: Ende 2009 wurden Eigenkapitalhilfen in Höhe von 160,7 Mrd. Euro an die HRE, die Commerzbank und einige andere vergeben.
So, nicht mehr viel Zeit für meine Zahl des Tages. Ich war und bin gleich wieder unterwegs und in die wenigen Minuten, die ich noch hier bin, muss ich die ZdT quetschen und noch ein paar O'Reilly E-Books shoppen, die (nur) heute allesamt 9,99 $ kosten (Teleread).
Was habe ich für Euch?
Der Stabilisierungfonds für die deutschen Banken SoFFin hat heute seinen Jahresabschluss für 2009 präsentiert. Der operative Gewinn von knapp 500 Millionen Euro wurde ja schon gemeldet, allerdings war unklar, wie werthaltig die ganzen Assets denn so sind, die der SoFFin übernommen hat. Dass das nicht allererste Sahne sein kann, war klar, sonst wären die Banken wie der HRE wohl nie in Probleme geraten.
Die Höhe der Abschreibungen überrascht aber doch. Wurde noch vor gut 2 Monaten davon ausgegangen, dass es wohl ungefähr 1 Milliarde Euro werden würde, sind es nun allein bei der Hyporealestate 4,75 Mrd. Euro geworden. Davon gingen 4,1 Mrd. auf geringere Aktienbewertungen zurück. (Wieso man im Februar noch von 1 Mrd. ausgehen konnte, verstehe ich dann nicht wirklich, denn der Aktienkurs steht doch eigentlich fest ...)
Mit ein paar weiteren kleiner Korrekturen errechnet sich damit ein Verlust für 2009 von
4.260.000.000 (4,26 Milliarden) Euro.
Man muss jetzt nicht unken, aber dass keine weiteren Abschreibungen auf die anderen Anlagen, also die Hypotheken, folgen werden, ist quasi ausgeschlossen. Immerhin hat die irische Tochter der HRE auch in den kritischen Märkten in Großbritannien und Irland jede Menge Kredite vergeben.
Viel Hoffnung macht der Chef des SoFFin nicht. Wörtlich: "Retten ist leider kein lukratives Geschäft."
FTD: Soffin schreibt wegen HRE vier Milliarden ab
Noch eine interessante Zahl aus dem Bericht: Ende 2009 wurden Eigenkapitalhilfen in Höhe von 160,7 Mrd. Euro an die HRE, die Commerzbank und einige andere vergeben.
Was habe ich für Euch?
Der Stabilisierungfonds für die deutschen Banken SoFFin hat heute seinen Jahresabschluss für 2009 präsentiert. Der operative Gewinn von knapp 500 Millionen Euro wurde ja schon gemeldet, allerdings war unklar, wie werthaltig die ganzen Assets denn so sind, die der SoFFin übernommen hat. Dass das nicht allererste Sahne sein kann, war klar, sonst wären die Banken wie der HRE wohl nie in Probleme geraten.
Die Höhe der Abschreibungen überrascht aber doch. Wurde noch vor gut 2 Monaten davon ausgegangen, dass es wohl ungefähr 1 Milliarde Euro werden würde, sind es nun allein bei der Hyporealestate 4,75 Mrd. Euro geworden. Davon gingen 4,1 Mrd. auf geringere Aktienbewertungen zurück. (Wieso man im Februar noch von 1 Mrd. ausgehen konnte, verstehe ich dann nicht wirklich, denn der Aktienkurs steht doch eigentlich fest ...)
Mit ein paar weiteren kleiner Korrekturen errechnet sich damit ein Verlust für 2009 von
4.260.000.000 (4,26 Milliarden) Euro.
Man muss jetzt nicht unken, aber dass keine weiteren Abschreibungen auf die anderen Anlagen, also die Hypotheken, folgen werden, ist quasi ausgeschlossen. Immerhin hat die irische Tochter der HRE auch in den kritischen Märkten in Großbritannien und Irland jede Menge Kredite vergeben.
Viel Hoffnung macht der Chef des SoFFin nicht. Wörtlich: "Retten ist leider kein lukratives Geschäft."
FTD: Soffin schreibt wegen HRE vier Milliarden ab
Noch eine interessante Zahl aus dem Bericht: Ende 2009 wurden Eigenkapitalhilfen in Höhe von 160,7 Mrd. Euro an die HRE, die Commerzbank und einige andere vergeben.
Zahl des Tages (21.05.10): 4.260.000.000
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deutschland,
usa,
wirtschaft,
zahldestages
Nicht wahr, oder?
Das ist der WTF des Tages ...
Es geht um den Blitzcrash an der Wall Street vom 6. Mai, genauer gesagt um die Aufarbeitung. Wir reden hier über High-Frequency-Trading, den Krieg der Algorithmen, kurz über absolute Höchstleistungs-IT.
Auf der einen Seite ...
Auf der anderen Seite steht die Commodity Futures Trading Commission (CTFC), die den Handel kontrollieren soll. Bekannt sein dürfte diese dem ein oder anderen, weil von dort die "Commitment of Trader" Daten kommen.
Die CTFC bekommt die Handelsdaten scheinbar per Fax und tippt die Daten dann von Hand in den Computer.
WTF?
Kein Wunder, dass die Aufklärung des Blitzcrashs nicht vorankommt ...
Exemplarisch zeigt sich an dieser abstrusen Geschichte aber auch, wie systematisch die Kontrollmechanismen zerstört wurden. Denn dass die Überwachungsbehörden den Marktteilnehmern um Jahre hinterherhinken, war gewollt. Eine von der Finanzbranche unabhängige Politik gibt's in den USA schon seit mindestens 2 Jahrzehnten nicht mehr ...
Handelsblatt: US-Börsenaufsicht sammelt Börsendaten noch per Fax
Es geht um den Blitzcrash an der Wall Street vom 6. Mai, genauer gesagt um die Aufarbeitung. Wir reden hier über High-Frequency-Trading, den Krieg der Algorithmen, kurz über absolute Höchstleistungs-IT.
Auf der einen Seite ...
Auf der anderen Seite steht die Commodity Futures Trading Commission (CTFC), die den Handel kontrollieren soll. Bekannt sein dürfte diese dem ein oder anderen, weil von dort die "Commitment of Trader" Daten kommen.
Die CTFC bekommt die Handelsdaten scheinbar per Fax und tippt die Daten dann von Hand in den Computer.
WTF?
Kein Wunder, dass die Aufklärung des Blitzcrashs nicht vorankommt ...
Exemplarisch zeigt sich an dieser abstrusen Geschichte aber auch, wie systematisch die Kontrollmechanismen zerstört wurden. Denn dass die Überwachungsbehörden den Marktteilnehmern um Jahre hinterherhinken, war gewollt. Eine von der Finanzbranche unabhängige Politik gibt's in den USA schon seit mindestens 2 Jahrzehnten nicht mehr ...
Handelsblatt: US-Börsenaufsicht sammelt Börsendaten noch per Fax
Nicht wahr, oder?
Das ist der WTF des Tages ...Es geht um den Blitzcrash an der Wall Street vom 6. Mai, genauer gesagt um die Aufarbeitung. Wir reden hier über High-Frequency-Trading, den Krieg der Algorithmen, kurz über absolute Höchstleistungs-IT.
Auf der einen Seite ...
Auf der anderen Seite steht die Commodity Futures Trading Commission (CTFC), die den Handel kontrollieren soll. Bekannt sein dürfte diese dem ein oder anderen, weil von dort die "Commitment of Trader" Daten kommen.
Die CTFC bekommt die Handelsdaten scheinbar per Fax und tippt die Daten dann von Hand in den Computer.
WTF?
Kein Wunder, dass die Aufklärung des Blitzcrashs nicht vorankommt ...
Exemplarisch zeigt sich an dieser abstrusen Geschichte aber auch, wie systematisch die Kontrollmechanismen zerstört wurden. Denn dass die Überwachungsbehörden den Marktteilnehmern um Jahre hinterherhinken, war gewollt. Eine von der Finanzbranche unabhängige Politik gibt's in den USA schon seit mindestens 2 Jahrzehnten nicht mehr ...
Handelsblatt: US-Börsenaufsicht sammelt Börsendaten noch per Fax
Das ist der WTF des Tages ...
Es geht um den Blitzcrash an der Wall Street vom 6. Mai, genauer gesagt um die Aufarbeitung. Wir reden hier über High-Frequency-Trading, den Krieg der Algorithmen, kurz über absolute Höchstleistungs-IT.
Auf der einen Seite ...
Auf der anderen Seite steht die Commodity Futures Trading Commission (CTFC), die den Handel kontrollieren soll. Bekannt sein dürfte diese dem ein oder anderen, weil von dort die "Commitment of Trader" Daten kommen.
Die CTFC bekommt die Handelsdaten scheinbar per Fax und tippt die Daten dann von Hand in den Computer.
WTF?
Kein Wunder, dass die Aufklärung des Blitzcrashs nicht vorankommt ...
Exemplarisch zeigt sich an dieser abstrusen Geschichte aber auch, wie systematisch die Kontrollmechanismen zerstört wurden. Denn dass die Überwachungsbehörden den Marktteilnehmern um Jahre hinterherhinken, war gewollt. Eine von der Finanzbranche unabhängige Politik gibt's in den USA schon seit mindestens 2 Jahrzehnten nicht mehr ...
Handelsblatt: US-Börsenaufsicht sammelt Börsendaten noch per Fax
Es geht um den Blitzcrash an der Wall Street vom 6. Mai, genauer gesagt um die Aufarbeitung. Wir reden hier über High-Frequency-Trading, den Krieg der Algorithmen, kurz über absolute Höchstleistungs-IT.
Auf der einen Seite ...
Auf der anderen Seite steht die Commodity Futures Trading Commission (CTFC), die den Handel kontrollieren soll. Bekannt sein dürfte diese dem ein oder anderen, weil von dort die "Commitment of Trader" Daten kommen.
Die CTFC bekommt die Handelsdaten scheinbar per Fax und tippt die Daten dann von Hand in den Computer.
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Kein Wunder, dass die Aufklärung des Blitzcrashs nicht vorankommt ...
Exemplarisch zeigt sich an dieser abstrusen Geschichte aber auch, wie systematisch die Kontrollmechanismen zerstört wurden. Denn dass die Überwachungsbehörden den Marktteilnehmern um Jahre hinterherhinken, war gewollt. Eine von der Finanzbranche unabhängige Politik gibt's in den USA schon seit mindestens 2 Jahrzehnten nicht mehr ...
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